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Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) meldet erheblichen Anstieg bei den Insolvenzzahlen

Das IWH meldet bei den Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften einen Anstieg um 34 % gegenüber dem Vorjahreswert und rechnet mit weiter steigenden Zahlen für den Herbst. Damit liegt der Wert deutlich über der Prognose aus dem Vormonat, als mit einem Anstieg um 25 % gerechnet wurde.
Während die Insolvenzzahlen im ersten Halbjahr noch unter Vorjahresniveau waren, zeigen sich nun die Auswirkungen der konjunkturellen Situation mit erheblich steigenden Energiekosten sowie höheren Löhnen und Kreditzinsen.
„Nach langer Zeit sehr niedrigen Insolvenzzahlen werden diese im November 2022 voraussichtlich wieder den Stand von vor der Coronapandemie erreichen“ erklärt Prof. Dr. Steffen Müller (Leiter der Abteilung Strukturwandel und Produktivität). Denn die Zahl der Insolvenzen werde in den kommenden Monaten weiter spürbar steigen.

Zur Pressemitteilung:
Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), Pressemitteilung 25/2022:
"IWH-Insolvenztrend: Zahl der Firmenpleiten weiter steigend“